HILDEGUNN ØISETH

«Manana»

 

Hildegunn Øiseth

«Manana»

Sa, 16. März 2024

Kunsthaus Glarus



Die Norwegerin Hildegunn Øiseth – dem Glarner Publikum schon bekannt seit ihrem Auftritt im Septett «Songlines» von Sarah Chaksad – präsentiert regelmässig eigene, nicht alltägliche Projekte. Sie kann, wenn es sein muss, die Trompete scharf und schneidend spielen wie Miles Davis, glasklar wie Maurice André oder mit einem an Don Cherry erinnernden vocalen Touch, doch in der Kraft ihrer Melancholie ist sie völlig eigen.


Die Musik des Hildegunn Oiseth Quartets ist deutlich nordisch gefärbt, hat Raum und Weite und verströmt meist eine ruhige, da und dort melancholische und zuweilen fast mythische Stimmung. Sie wirkt geerdet, einfach, bestimmt und vermag mit wenigen Mitteln eine beeindruckende Spannung und Atmosphäre zu erzeugen. Dazu trägt auch das Bukkehorn bei, das Ziegenhorn. Dieses archaische Instrument kommt besonders bei Songs mit Bezug auf die samische Tradition wunderbar zur Geltung.

Türöffnung 19.30 Uhr

Konzert 20.30 Uhr

Eintritt Fr. 30.– / 25.– / 15.–

Alle KFM-Konzerte werden erst möglich dank der Unterstützung durch:


JAZZ CLUB GLARUS

… der Jazzclub, den es trotzdem gibt …